Der Rechner rechnet rückwärts: vom Betrag, der dir am Ende bleiben soll, über Versicherungen, Steuern und Kosten bis zum Stundensatz, den du deinen Kunden nennst.
Das Ergebnis ist eine Schätzung, keine Steuerberatung. Deine tatsächliche Steuerlast hängt von deiner persönlichen Situation ab.
Aktualisiert am 28. September 2026
Was soll dir im Monat privat bleiben, nach allen Abgaben?
Kranken- und Pflegeversicherung zahlen Selbstständige voll selbst, dazu kommen Altersvorsorge, Einkommensteuer und Betriebskosten wie Software, Büro, Fahrzeug und Versicherungen.
Urlaub, Feiertage, Krankheit, Akquise und Buchhaltung sind keine abrechenbaren Stunden. Viele Selbstständige kommen auf deutlich weniger als 40 abrechenbare Stunden pro Woche.
Der Rechner teilt den nötigen Jahresumsatz durch deine abrechenbaren Stunden, netto und mit 19 % Umsatzsteuer.
Stundensatz = (Wunschnetto + Versicherungen + Altersvorsorge + Steuern + Betriebskosten) / abrechenbare Stunden pro Jahr.
Der häufigste Fehler ist, den Angestelltenlohn einfach durch 160 Stunden zu teilen. Als Angestellte zahlt der Arbeitgeber die Hälfte der Sozialversicherung, Urlaub und Krankheit werden bezahlt, und jede Stunde ist bezahlte Arbeitszeit. Als Selbstständige trägst du das alles selbst.
Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnest du keine Umsatzsteuer, dein Stundensatz ist dann der Endpreis. Sonst kommen 19 % Umsatzsteuer hinzu, die du an das Finanzamt abführst. Privatkunden sehen den Bruttopreis, Firmenkunden rechnen netto.
Bestimmte Selbstständige sind in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, zum Beispiel Lehrende, Pflegepersonen oder viele Handwerker in der Handwerksrolle. Prüf deinen Status bei der Deutschen Rentenversicherung und trag den Beitrag in den Rechner ein.
Mit einem kalkulierten Stundensatz kannst du Anfragen selbstbewusst beantworten. Damit die Anfragen kommen, hilft eine eigene Website mit Leistungen und Referenzen. Mit We.Inc erstellst du bis zu 3 Vorlagen-Websites kostenlos; KI-Erstellung und eigene Domain gibt es ab $20 im Monat (Abrechnung in US-Dollar, deine Bank rechnet in Euro um, ggf. zzgl. Umsatzsteuer).
Addiere dein Wunschnetto, Versicherungen, Altersvorsorge, Steuern und Betriebskosten für ein Jahr und teile die Summe durch deine realistisch abrechenbaren Stunden. Der Rechner oben erledigt das für dich.
Das hängt stark vom Beruf ab. Zieh Urlaub, Feiertage, Krankheitstage und Zeit für Akquise, Verwaltung und Weiterbildung ab. Rechne lieber vorsichtig.
Der Rechner zeigt beides. Firmenkunden kalkulieren meist netto, Privatkunden erwarten den Bruttopreis inklusive 19 % Umsatzsteuer. Kleinunternehmer weisen keine Umsatzsteuer aus.
Nein. Er gibt eine Orientierung. Deine tatsächliche Steuer- und Abgabenlast klärst du mit deiner Steuerberatung.